mitmachen

Schluss mit der Rededominanz – Für eine kämpferische, gerechte und basisdemokratische LDK!

Die LDK ist das größte und wichtigste Ereignis im politischen Jahr der Jusos Baden-
Württemberg. Aus diesem Grund sollte es dabei zum einen um die wichtigsten
inhaltlichen Debatten gehen und zum anderen sollten alle zu Wort kommen können.

Daher fordern wir:

  • Eine strikt quotierte Redner*innenliste, bei denen zum einen FINTA-Personen
    strikt vorquotiert werden müssen, wenn diese sich in Debatten zu Wort
    melden, sowie ein Ende der Debatte, wenn sich keine FINTA-Person zu einem
    Thema äußern möchte. Diese Vorgehensweise hilft zum einen FINTA-Personen
    in Debatten mehr Gehör zu finden und wirkt durch diese strikte Form zudem
    einer toxisch männlich geprägten Redekultur entgegen.
  • Die Einladungen zum Halten von Grußworten auf einer LDK müssen im
    Vorhinein auf einem Landesausschuss debattiert und abgestimmt werden.
    Dies betrifft sowohl SPD-Funktionsträger*innen, als auch Repräsentanten von
    anderen Jugendorganisationen und Institutionen. Die Rahmenbedingungen,
    wie der zeitliche Rahmen der genehmigten Grußworte, müssen auch
    basisdemokratisch abgestimmt werden.

Satzungsänderungen:

§ 5 Landesdelegiertenkonferenz

(11) einfügen

Auf der Landesdelegiertenkonferenz wird eine Redner*innenliste geführt, bei der
abwechselnd FINTA-Personen und männliche Personen in der Debatte sprechen.
Sollte sich zu einem Tagesordnungspunkt keine FINTA-Person zu Wort melden, kann
die Debatte nach angemessener Wartezeit beendet werden. Das Präsidium der
Landesdelegiertenkonferenz ist für die Umsetzung und Einhaltung dieser Regelung
verantwortlich.

§ 5 Landesdelegiertenkonferenz

(4) ergänzen nach dem derzeitigen Satz

Alle Wortmeldungen, die nicht von Mitgliedern des Juso Landesverbands Baden-
Württemberg geäußert werden, sind als Grußworte anzusehen, unabhängig davon,
ob sie von Mitglieder der SPD oder Jusos aus einem anderen Landesverband
stammen. Für diese Grußworte gelten dieselben Kriterien, wie für die Grußworte von
anderen Organisationen. Die Einladung von Personen oder Organisationen zur
Abgabe von Grußworten auf der Landesdelegiertenkonferenz bedarf der vorherigen
Zustimmung durch den Landesausschuss. Dieser muss mit 2 Monaten Abstand zur
LDK folgendes entscheiden, wie viele Grußworte auf der LDK gehalten werden sollen
und welchen zeitlichen Rahmen diese haben werden. Eine genaue Rückmeldung zu
den zu haltenden Grußworten sind den Delegierten spätestens zwei Wochen vor der
Landesdelegiertenkonferenz bekannt zu geben.

Begründung:

Die weitere Begründung erfolgt mündlich.