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Weitere Grundsätze

Antifaschismus

Antifaschismus ist heute, so wie eh und je von größter Bedeutung, da der Faschismus noch immer eine Bedrohung für die demokratischen Grundwerte und die Menschenrechte darstellt. Der Faschismus hat in der Vergangenheit zu den unsäglichen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Krieg und zahllosen Todesopfern in Europa und der ganzen Welt geführt. Nie wieder dürfen wir die Schrecken wie die des Holocaust zulassen und bestimmt stellen wir uns gegen alle, die das verkennen.

Antifaschismus ist ein unverzichtbarer Bestandteil der demokratischen Kultur und ein wichtiger Schutz gegen jegliche Formen von Intoleranz, Hass und Gewalt. Es geht darum, eine Gesellschaft zu schaffen, in der alle Menschen unabhängig von ihrer Herkunft, ihrem Glauben oder ihrer politischen Überzeugung respektiert und akzeptiert werden.

Darum kämpfen wir für eine Gesellschaft, in der jeder Mensch frei und sicher leben kann, frei von jeglichen Formen von Diskriminierung und Hass. Wir stehen für Vielfalt und Toleranz, für eine Gesellschaft, in der jede Person ihre Meinung frei äußern und sich selbst frei entfalten kann. Es ist uns wichtig, dass wir gemeinsam gegen rechte Gewalt und Hasskriminalität vorgehen. Wir fordern starke und wirksame Maßnahmen, um diese Verbrechen zu verhindern und ihre Täter*innen zur Rechenschaft zu ziehen. Auch müssen wir uns dafür einsetzen, dass die betroffenen Personen schnell und umfassend unterstützt werden.

Ein wichtiger Aspekt des Antifaschismus ist auch die Aufklärung und Bildung. Wir müssen dafür sorgen, dass die jüngere Generation über die Geschichte und die Gefahren des Faschismus informiert wird, um ein Bewusstsein für die Notwendigkeit demokratischer Werte und die Verteidigung der Menschenrechte zu schaffen. Zudem müssen wir uns gegen jene stellen, die mit Falschinformationen und populistischen Parolen unsere Gesellschaft entzweien und genau die Personen zu Feindbildern machen, die am meisten Toleranz und Schutz in unserer Gesellschaft empfangen sollten.

Für uns ist Antifaschismus eine Herzenssache, da er die Verteidigung demokratischer Werte, die Förderung von Toleranz und Vielfalt, den Kampf gegen Hass und Diskriminierung sowie Aufklärung und Bildung umfasst.


Klimaschutz

Der Klimawandel ist die wohl drängendste Krise unserer Zeit. Aus diesem Grund steht der Klimaschutz auch bei uns Jusos oben auf der Agenda. Die Rettung des Planeten im Sinne des 1,5-Grad-Ziels sowie eine Verbesserung der Lebensqualität durch Klimaschutzmaßnahmen und die Anpassung an die bereits spürbaren Folgen der Klimaerwärmung sind Ziele, die für uns selbstverständlich sind. Dabei ist für uns klar, dass Klimaschutzmaßnahmen immer zusammen mit sozialer Gerechtigkeit gedacht werden müssen, damit sie auch für die Ärmsten in unserer Gesellschaft tragbar sind. Als sozialistischer Verband sind wir der Überzeugung, dass die größten Kosten des Klimawandels von denjenigen getragen werden müssen, die in unserer Gesellschaft am meisten haben. Nur so können schlussendlich alle vom Klimaschutz profitieren.

Diese Überzeugung überträgt sich auch auf unsere internationalistische Weltanschauung. Wir alle wissen, die Länder, die die Folgen der Klimakatastophe schon jetzt am stärksten zu spüren bekommen, haben den geringsten Anteil an ihrer Verursachung. Die Kosten und Maßnahmen des Klimaschutzes müssen deshalb auch im internationalen System gerecht verteilt werden.

Um uns im Bereich des Klimaschutzes weiterzubilden veranstalten wir bei den Jusos Heidelberg immer wieder thematische Workshops oder Inputs, nehmen gemeinsam am Veganuary teil oder gehen auf Klimaschutz-Demos. Auch bei unserer kommunalpolitischen Arbeit, legen wir einen Fokus auf das Thema und setzen uns insbesondere im Bereich des Städtebaus und der Mobilität für ein klimafreundlicheres Heidelberg ein.


Das „Schweriner Manifest“ ist der Versuch, die grundlegenden Positionen der Jusos festzuhalten. Beschlossen wurde es auf dem Juso-Bundeskongress 2019 in Schwerin. Hier kannst du in aller Ausführlichkeit lesen, auf welche grundsätzlichen Positionen wir uns geeinigt haben, welche Ideen wir haben und welche Forderungen sich daraus ergeben. Außerdem erklären wir dort, in welchem Verhältnis zur Mutterpartei wir uns sehen.